Von 1991 bis 1995 war Marion Reinhard am Meistersinger-Konservatorium ihrer Heimatstadt Nürnberg Schülerin von Walter Urbach und Karsten Nagel. Bereits während ihrer Ausbildung musizierte sie als Kontrafagottistin im Philharmonischen Orchester Nürnberg. 1995 kam sie als Stipendiatin der Orchester-Akademie nach Berlin, wo sie von Stefan Schweigert und Daniele Damiano unterrichtet wurde. Nach weiterführenden Studien bei Georg Klütsch an der Musikhochschule Weimar wurde sie 1999 Kontrafagottistin bei den Berliner Philharmonikern und somit direkte Kollegin von Henning Trog. Seit 1996 bis zum Eintritt in das Philharmonische Bläserquintett im Jahre 2009 war sie Mitglied des Orsolino Quintetts, das viele Jahre mit Michael Hasel als Mentor arbeitete. Mit diesem Ensemble gewann sie zahlreiche Preise (u.a. beim ARD Musikwettbewerb), konzertierte weltweit und spielte mehrere CDs ein.