Mládí

Berlin Philharmonic Wind Quintet; Hendrik Heilmann, Piano; Manfred Preis, Bass Clarinet;

  1. Anton Reicha Quintett in Es Dur op.88 nr.2  (1811)
  2. Bohuslav Martinů Sextett für Klavier und Bläser, H174 (1929)
  3. Anton Reicha Drei Stücke für Englisch Horn und Bläserquartett (1817-1819)
  4. Leoš Janáček Pochod modráčků für Piccolo und Klavier JW7/9 (1924)
  5. Leoš Janáček Mládí (Youth) Suite für Bläsersextett, JW7/10 (1924)

Total Playing Time 78'50

 

Einkünstlerisch opulentes Program. Fast ist es müßig, um einzelneBewertungskriterien zu ringen angesichts des künstlerischen Resultates, das dievorliegende CD-Einspielung zu bieten hat. Positiv beeindruckt nicht nur dasschlüssige Programmkonzept, sondern auch dessen brillante Umsetzung. DasResultat der peniblen Auseinandersetzung des Ensembles mit allen Feinheiten derWerkpartituren spricht für sich: Souveränität und Eleganz in Verbindung miteiner geradezu beseligenden Reinheit der Intonation und eine brillanteKlangästhetik mögen für die Musiker eine Selbstverständlichkeit sein, verdienenaber Sonderbeifall.

 Klassik Heute,11/2011

 

(die) feinenKlangfarben fangen die Philharmonischen Bläser großartig ein, ebenso großartigist der gepflegte Ensembleklang, der besonders bei Reicha den Hörer einfängt.

 Fono Forum,12/2011

 

Das Berlin Philharmonic WindQuintet macht sich auf dieser Aufnahme daran, neue Dimensionen viel gespielterLiteratur zu erkunden. Die gemeinsame Vision der Vervollkommnung undWeiterentwicklung konzertanter Bläsermusik führt zu sinnlichen und innovativenInterpretationen. Trotz aller Lust auf Experimente bleibt jedoch immer einevollendete Klangkultur erhalten, die bei vielen jüngeren Ensembles, die inletzter Zeit auf den Markt drängen, so nicht gegeben ist. Mit der vorliegendenAufnahme zeigen die Bläser der Berliner Philharmoniker jedoch eindrücklich, wodie Messlatte noch immer zu hängen hat.


 Das Orchester, 02/2012