Danses et Divertissements
Philharmonisches Bläserquintett Berlin; Stephen Hough, Klavier
1. Paul Taffanel Quintette en sol mineur (1878)
2. Francis Poulenc Sextuor pour Piano et Quintette (1932-39)
3. André Jolivet Sérénade pour quintette à vent avec hautbois principal (1945)
4. Henri Tomasi Cinq Danses Profanes et Sacrés (1948)
BIS SACD 1532
Spieldauer 68:47
Drei Jahre nach der Gründung unseres Quintetts haben wir 1991 mit Printemps (BIS CD 536) bereits eine CD mit französischer Musik produziert. 17 Jahre – und viele hundert Konzerte später - freuen wir uns sehr, wieder vier Werke aus diesem Repertoire auf SACD zu dokumentieren.
"Tänze und (geistreich unterhaltende) Zerstreuung! Besser lässt sich das jüngste CD-Programm des Philharmonischen Bläserquintetts Berlin mit seinem bereits wiederholt bewährten Gast Stephen Hough am Konzertflügel nicht charakterisieren. Hier kann der Musikfreund jenes undefinierbare Glücksgefühl zuhause erleben, das er bei besonderen Konzertereignissen im Beifallsrausch einer begeisterten Publikumsmenge erfahren darf...
"Charme, Esprit, Eleganz und Erfindungsreichtum in Ausdruck, Klangfarbe, harmonischer Vielfalt, Ausdruck, auch Witz verdichten sich zu einem Kaleidoskop spielerisch-virtuoser Herausforderungen. In einer ebenso bestechender wie gewinnenden Weise überhöhen das die Spitzenmusiker der Berliner Philharmoniker mit ihrem Gast zu lebendigen Spielszenen, Klangformen und akustischen Delikatessen voll ästhetischer Reize.
"Selten lässt eine derart mitreißend feine und feinsinnig abgestufte Differenzierung im musikalischen Miteinander der Spitzenvertreter ihres Faches die Begeisterungsfunken derart suggestiv auf die Zuhörer überspringen lässt. Vor allem die Raffinesse apart ausbalancierter Klangmixturen der Instrumente und deren rhythmisch-dynamische Verästelung, Motivspielereien, ironische Tupfer, heitere Geschwätzigkeit und überzeugende Deutung komplexer Ausdrucksvariante – dies alles (und mehr) will gekonnt sein. Hier ist's gekonnt!"
Künstlerische Qualität – 10/10
Klangqualität – 10/10
Gesamteindruck – 10/10
Klassik Heute – 08/2009
"Mit ebensoviel Eleganz wie inspiriertem Esprit gespielt. Farbig, virtuos und heiter: besser kann man das wohl nicht spielen."
Pizzicato - 10/2009
"Poulencs Sextett kommt mit einer überbordenden Vitalität daher, die den Hörer glatt aus dem Sessel hebt. Die hier demonstrierte Verbindung von Klangfülle und Differenziertheit ist ohnehin charakteristisch für dieses Spitzenensemble. In Claude Taffanels Quintett g-Moll gehen romantischer Zauber und französische clarté zusammen, während Tomasis bizarre 'Danses Profanes et Sacrées' an Schärfe und instrumentaler Farbigkeit kaum zu übertreffen sind. Ein staunenswertes Kabinettstück virtuoser Bläserkunst, das man unbedingt gehört haben sollte."
ensemble - 12/2009