Geboren in München als Nachfahre Franz Liszts, erhielt Andreas Wittmann den ersten Oboenunterricht im Alter von 12 Jahren bei Heinz Brune in Regensburg. 1976 begann er als Jungstudent an der Musikhochschule in München seine Studien bei Prof. Manfred Clement und wurde 1977 Erster Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. 1982 setzte er seine Ausbildung bei Hansjörg Schellenberger an der Hochschule der Künste Berlin fort, die er 1985 mit dem Konzertexamen abschloss. Von 1985 bis 1986 war er Stipendiat an der Orchester-Akademie der Herbert-von-Karajan-Stiftung. Sein erstes Engagement führte ihn dann direkt zu den Berliner Philharmonikern, deren Mitglied er seit 1986 ist.
Andreas Wittmann wirkte überdies regelmäßig als Solo-Oboist im Orchester der Bayreuther Festspiele und bei den Berliner Philharmonikern und widmet sich einer regen Tätigkeit als Solist, Kammermusiker und Pädagoge im In- und Ausland. Außerdem ist er als Dozent an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker tätig. Von 2000-2005 war er gewählter Orchestervorstand der Berliner Philharmoniker.